"Macht und Pracht" heißt das bundesweite Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals am 10. September 2017.

Die IG Zechensiedlung Oberdorstfeld, der Verein für Orts- und Heimatkunde e. V., die IDV Interessengemeinschaft Dorstfelder Vereine und der Arbeitskreis "Erzählte Geschichte Dorstfelds" beteiligen sich am Tag des offenen Denkmals mit insgesamt drei Veranstaltungen.

Aktuelle Informationen und Programm auf der Seite www.denkmaltag.dortmund.de. Das Programm liegt auch als PDF zu Download vor.

Drei Veranstaltungsorte in Dorstfeld

Zechensiedlung Oberdorstfeld

Veranstaltungsort: HICC UP, Wittener Str. 205

Fotoausstellung denkmalgeschützer Häuser in Dorstfeld; Kurzvorträge durch Mitglieder der IG Zechensiedlung Oberdorstfeld und des Vereins für Orts- und Heimatkunde e. V.

Zeichenaktion mit den Urban Sketchers Dortmund. Motive der Siedlung werden bei einem Spaziergang durch die Siedlung gezeichnet oder gemalt. Jeder kann teilnehmen, bitte Zeichen- oder Malmaterial mitbringen. Rückfragen unter: 0231/4961164 oder info@artusdesign.de

Malaktion und Taschendruck für Kinder.

11:30, 13:30, 15:30 Uhr
Rundgänge zur Sozial- und Architekturgeschichte der Siedlung durch Mitglieder der IG Zechensiedlung Oberdorstfeld.
je max. 15 Personen.
Dauer ca. 46-60min, kostenfrei.

Die Führungen starten am HICC UP und enden an der Waschkaue der Zeiche Dorstfeld.

Waschkaue der ehemaligen Zeche Dorstfeld

Veranstaltungsort: Hans-Werner-Meyer Jugendtreff, Vogelpothsweg 3 (Container, Ecke Vogelpothsweg/Wittener Str.)

Die Dorstfelder Vereine und Institutionen wollen die unter Denkmalschutz gestellte Waschkaue von Schacht 2/3 in ein Bürgerhaus mit Saal und Jugendzentrum verwandeln. Eine Genossenschaft wird gegründet, die ein Zeichen setzt für den Gemeinsinn aller Dorstfelder, der sich über die Zeiten erhalten hat.

11:00 - 16:00 Uhr
Stündlich Führungen durch die Waschkaue mit Detlef Englich und Wilhelm Schulte-Coerne
max. 20 Personen.

Das Betreten der Waschkaue ist nur im Rahmen der Führungen möglich. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Fotoausstellung zur Zeitgeschichte organisiert durch IDV Interessengemeinschaft Dorstfelder Vereine, IG Zechensiedlung Oberdorstfeld, Arbeitskreis "Erzählte Geschichte Dorstfelds", Verein für Orts- und Heimatkunde Dorstfeld e. V.

Haus Schulte-Witten

Veranstaltungsort: Haus Schulte-Witten, Wittener Str. 3

11:00 - 16:45 Uhr
Das Gebäude ist in Teilen zu besichtigen.

Fotoausstellung über prachtvolle Häuser aus Dorstfeld früher und heute (Verein für Orts- und Heimatkunde Dorstfeld e. V.).

12:00, 15:00 Uhr
Führungen mit Christina Theren (Stadt- und Landesbibliothek)
je ca. 30-45 Minuten,
max 25 Personen
Anmeldung erwünscht unter Tel. 0231/171809 (AB) oder über email: jugendstil@stadtdo.de


Das Denkmalamt der Stad Dortmund läd am Dienstag, dem 25.04.2017, 18 Uhr, zur Informationsveranstaltung "Neues zum Denkmalschutz in der Werkssiedlung Oberdorstfeld" ein. Ort der Veranstaltung ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, Gefahrstoffhalle / Hörsaal.

Unter anderem geht es um die Fördermittel, die am Mai 2017 in einem speziellen Hof- und Fassadenprogramm für die Werkssiedlung Oberdorstfeld zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen auf der Seite zur Werkssiedlung Oberdorstfeld der Denkmalbehöre oder im Flyer 2017-04-10_Einladung-Bürgerinfo.pdf, der auch an alle Haushalte der Siedlung verteilt wurde.


Denkmalplaketten

06.04.2017

Die Denkmalplakette wird nicht dem jeweiligen Haus als Einzeldenkmal vergeben, da ja die ganze Siedlung als Denkmalbereich gilt.

Jeder Eigentümer/jede Eigentümern, egal in welchem Zustand sich das Haus befindet, kann sich diese Plakette kostenlos beim Denkmalamt abholen. Dort müssen dann Name und Adresse hinterlegt werden, damit der Verbleib der Plakette dokumentiert werden kann.

Die aktiven Teilnehmerinnen der IG haben dies gesammelt getan, auch um andere auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen. Wenn wir ihr Interesse an de Plakette geweckt haben, freut uns das sehr!


Die IG hat in der Siedlung fünf große Schilder mit historischen Informationen über die Siedlung und den jeweiligen Standort der Schilder aufstellen lassen.

Umfangreiche Recherchen, Nachforschungen und Treffen über einen Zeitraum von fast zwei Jahren waren vorausgegangen, bis die Schilder dann tatsächlich im September, passend zum Tag des offenen Denkmals gefertigt und aufgestellt wurden.

Bei der Einweihung der Infotafeln am 28.09.2016 waren Vertreter der Bezirksvertretung Innenstadt-West, Mitglieder der IG Zechensiedlung, Vertreter der Denkmalbehörde der Stad Dortmund, insbesondere Frau Anneke und sogar der Oberbürgermeister Ulrich Sierau anwesend. Mit einer kleinen Rede bedankte sich Peter Fuchs, der Specher der IG, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Denkmalbehörde für die gute Zusammenarbeit und die Übernahme der Kosten für den Gestattungsvertrag zur Aufstellung der Schilder. Dank ging auch an die Bezirksvertretung für die finanzielle Unterstützung zur Fertigung und Aufstelung der Schilder.

In einer kleinen spontanen Rede drückte der Oberbürgermeister seine Anerkennung für das Engagement der IG aus stellte der Unterstützung für weitere Projekte in Aussicht.

Die Standorte der Infotafeln:

Standort/Straße Infotafel
Oberbank: Tafel des Regionalverband Ruhr
Knappenstraße, am Spielplatz: Kinder in der Werkssiedlung Oberdorstfeld
Knappenstr., Eche Zechenstr.: Gärten und Plätze - typische Merkmale einer Zechensiedlung
Wittener Str. 205 (Hick Up): Die Bergschänke
Am Höhweg: Werkssiedlung Oberdorstfeld
Lange Fuhr, Ecke Karlsglückstraße: Von Zechen, Teckelbahnen und Halden

Artikel im IN-StadtMagazin für Dorstfeld

Machen Sie doch mal einen kleinen Winterspaziergang zu den Infotafeln!


Auszeichnung als "Denkmal des Monats"

Im Februar 2015 wurde unser Siedlung durch die Denkmalbehörde der Stadt Dortmund zum Denkmal des Monats ernannt. Die Begründung hierfür wird eingeleitet mit dem Satz "Im vergangenen Jahr engagierten sich in der Werkssiedlung Oberdorstfeld einige Hauseigentümer in besonderem Maße für ihre Denkmäler". Die Auszeichnung würdigt ausdrücklich die Arbeit der EigentümerInnen, die ihr Haus denkmalgerecht renovieren und auch die Bürgerinitiativen, die sich für den denkmalgerechten Erhalt der Siedlung enagieren. Die ausführliche Begründung kann auf der Homepage der Denkmalbehörde nachgelesen werden.