Denkmalplaketten

06.04.2017

Die Denkmalplakette wird nicht dem jeweiligen Haus als Einzeldenkmal vergeben, da ja die ganze Siedlung als Denkmalbereich gilt.

Jeder Eigentümer/jede Eigentümern, egal in welchem Zustand sich das Haus befindet, kann sich diese Plakette kostenlos beim Denkmalamt abholen. Dort müssen dann Name und Adresse hinterlegt werden, damit der Verbleib der Plakette dokumentiert werden kann.

Die aktiven Teilnehmerinnen der IG haben dies gesammelt getan, auch um andere auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen. Wenn wir ihr Interesse an de Plakette geweckt haben, freut uns das sehr!


Soziale Medien

30.11.2016

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Die IG hat in der Siedlung fünf große Schilder mit historischen Informationen über die Siedlung und den jeweiligen Standort der Schilder aufstellen lassen.

Umfangreiche Recherchen, Nachforschungen und Treffen über einen Zeitraum von fast zwei Jahren waren vorausgegangen, bis die Schilder dann tatsächlich im September, passend zum Tag des offenen Denkmals gefertigt und aufgestellt wurden.

Bei der Einweihung der Infotafeln am 28.09.2016 waren Vertreter der Bezirksvertretung Innenstadt-West, Mitglieder der IG Zechensiedlung, Vertreter der Denkmalbehörde der Stad Dortmund, insbesondere Frau Anneke und sogar der Oberbürgermeister Ulrich Sierau anwesend. Mit einer kleinen Rede bedankte sich Peter Fuchs, der Specher der IG, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Denkmalbehörde für die gute Zusammenarbeit und die Übernahme der Kosten für den Gestattungsvertrag zur Aufstellung der Schilder. Dank ging auch an die Bezirksvertretung für die finanzielle Unterstützung zur Fertigung und Aufstelung der Schilder.

In einer kleinen spontanen Rede drückte der Oberbürgermeister seine Anerkennung für das Engagement der IG aus stellte der Unterstützung für weitere Projekte in Aussicht.

Die Standorte der Infotafeln:

Standort/Straße Infotafel
Oberbank: Tafel des Regionalverband Ruhr
Knappenstraße, am Spielplatz: Kinder in der Werkssiedlung Oberdorstfeld
Knappenstr., Eche Zechenstr.: Gärten und Plätze - typische Merkmale einer Zechensiedlung
Wittener Str. 205 (Hick Up): Die Bergschänke
Am Höhweg: Werkssiedlung Oberdorstfeld
Lange Fuhr, Ecke Karlsglückstraße: Von Zechen, Teckelbahnen und Halden

Artikel im IN-StadtMagazin für Dorstfeld

Machen Sie doch mal einen kleinen Winterspaziergang zu den Infotafeln!


Tag des offenen Denkmals war ein voller Erfolg für die IG Siedlung Oberdorstfeld

Bei schönsten Wetter nutzten ca. 250 interessierte Personen das Programm der IG Siedlung Oberdorstfeld zum Tag des offenen Denkmals am 11.09.2016. Gemeinsam mit den angehenden bautechnischen AssistentInnen des Fritz-Henßler-Berufskollegs präsentierte die IG ihre Arbeit und die Werkssiedlung unter dem bundesweiten Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten".

Das Hicc Up bildetet den zentralen Veranstaltungsort. Hier wurde die Geschichte und Entwicklung der Siedlung multimedial präsentiert. Die untere Denkmalbehörde informierte u.a. zu Fördermöglichkeiten von EigentümerInnen, die ihre Häuser denkmalgerecht instand halten bzw. setzen möchten sowie zu einzelnen Bauelementen. Als Repräsentantinnen der Traditionen des Bergbaus nahm der Knappenverein an der Veranstaltung teil.

Höhepunkt für viele Besucher bildeten die Führungen durch zwei denkmalgerecht renovierte Häuser. Hier wurde deutlich, wie modernes Wohnen und Denkmalschutz einhergehen können und zu einer besonderen Wohnqualität in einer historisch bedeutsamen Siedlung führen können. So zeigten sich viele angereiste Besucher positiv überrascht von der grünen und idyllischen Siedlung und hoben die besondere Atmosphäre der Siedlung hervor.
Die durch die IG gestalteten und neu installierten Infotafeln zur Geschichte der Siedlung luden die Besucher zusätzlich zum eigenständigen Erkunden der Siedlung ein.

Die IG dankt allen Personen und Institutionen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben! Besonders danken wir den Pächtern des Hicc Up, für ihre tatkräftige Unterstützung und leckere Bewirtung (u.a. mit Bergschenke-Gedächtnis-Frikadellen) aller Aktiven und Gäste.


Programm in der Zechensiedlung Oberdorstfeld

  • 11.00 Uhr Eröffnung in der Gaststätte „Hicc Up“, Wittenerstr. 205, 44149 Dortmund
  • 11.00–17.00 Uhr: ganztägig Präsentation mit Fotos, Filmen und Zeichnungen zur Siedlung, sowie Infotisch der Interessengemeinschaft Zechensiedlung Oberdorstfeld
  • 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr: Führungen durch die Siedlung und Besichtigungen von Einzelhäusern durch Mitglieder der Interessengemeinschaft Zechensiedlung Oberdorstfeld, Treffpunkt: Gaststätte „Hicc Up“. Für die Besichtigung und Führung ist eine Anmeldung über die Denkmalbehörde der Stadt Dortmund erforderlich: Tel. (0231) 50-2 42 92
  • 13.00–15.00 Uhr: Anneke Lamot, Denkmalbehörde der Stadt Dortmund gibt Auskunft zu einzelnen Bauelementen

Zusätzlich: Präsentation und Vorstellung der Projektarbeit der Bautechnischen Assistentinnen und Assistenten des Fritz-Henßler-Berufskollegs der Stadt Dortmund

  • 10.00–15.00: Uhr Der Bildungsgang Bautechnische Assistentinnen und Assistenten führte im Rahmen des baupraktischen Unterrichts eine Bestandsaufnahme der Siedlungen Oberdorstfeld sowie der Gottfried-Wilhelm-Kolonie in Essen durch. Dabei wurden ihre Architektur und die besonderen Baukonstruktionen untersucht, aufgenommen und verglichen. Im Besonderen wurden der Denkmalschutz und die Ansprüche des heutigen Wohnens berücksichtigt. Dabei zeigte sich deutlich die Problematik der Instandsetzung und Instandhaltung denkmalgeschützter Gebäude. Im Vergleich der denkmalgeschützten Siedlung in Dortmund mit der nicht unter Denkmalschutz stehenden Siedlung in Essen stellten sich wesentliche Unterschiede heraus. Gemeinsam mit Mitgliedern der IG Zechensiedlung Oberdorstfeld wurden auch die Aspekte heutiger Nutzer der Wohngebäude zusammengetragen.

  • 11.30, 13.30 und 15.00 Uhr: Führungen durch die Siedlung von Schülern des Fritz-Henßler-Berufskollegs mit Erläuterungen zu ihrer Projektarbeit an ausgewählten Objekten, Treffpunkt: Gaststätte „Hicc Up“

Das gesamte Programm des Tags des offenen Denkmals in Dortmund kann hier eingesehen werden.