Trotz des schlechten Wetters machte sich der Streetart Künstler Denis Klatt an die Arbeit. Als Vorlage dienten zwei Fotos aus den fünfziger Jahren aus der Zechenstraße. Gegen den Dauernieselregen spannte er einfach eine Plane, um trocken zu bleiben und in Ruhe seine Arbeit zu machen.

So brauchte er nur knapp eine Woche, um das bis dahin unscheinbare Häuschen zu besprühen.

Die bisherige Resonanz ist durchweg positiv, ein kleines Stück Geschichte aus vergangener Zeit, die den Vorbeigehenden präsentiert wird.

Finanziert wurde das Ganze über einen „ Heimatcheck“, die treibende Kraft für die Umsetzung war unser Christof!

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IG Zechensiedlung Oberdorstfeld und den Verein für Orts- und Heimatkunde Dorstfeld e.V.

Digital / online: Schiebebilder und kommentierte Präsentation (Film) zu den Bildern

Unsere Veranstaltung war recht erfolgreich und schön, auch wenn sie etwas weniger gut besucht war als in den Vorjahren. Dies lag sicherlich daran, dass wir Führungen diesmal nur nach Voranmeldung angeboten haben. Ein paar BesucherInnen kamen dennoch spontan vorbei und konnten auch an den Führungen teilnehmen.

Besonders interessiert waren die BesucherInnen an der Geschichte der Siedlung, die Führungen wurden als informativ und unterhaltsam gelobt.

Das eigentliche „Highlight“ des Tages war, dass man überhaupt wieder einmal einen gemeinsamen Tag verbringen und interessierten MitbürgerInnen (auch aus anderen Städten) unsere Arbeit und unsere schöne Siedlung präsentieren konnte. Erfreut waren wir auch über den Besuch von Frau Lamot vom Denkmalamt und Herrn Oberbürgermeister Westphal.

Bestimmt werden wir beim nächsten Denkmaltag wieder dabei sein. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und Organisation.

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Das nächste Treffen ist für den 5.7.2021 um 19 Uhr geplant. Bei gutem Wetter bei Horst im Garten, bei schlechtem Wetter vermutlich wieder digital. Die Einladung dazu mit Adresse von Horst etc. schicken wir in den nächsten Tagen. Bitte merkt Euch den Termin schon einmal vor.

Das Hof- und Fassadenprogramm im Bereich der Werkssiedlung Oberdorstfeld läuft bereits seit Mai 2017. Jetzt haben sich die Förderzuschüsse für die Hausbesitzer*innen verbessert, wie der Pressemitteilung der Denkmalbehörde zu entnehmen ist:

Pressemitteilung

Am Montag, 09.09.2019, begann in der Zechenstraße der Abbau der alten Peitschenlampen und der Aufbau der neuen, an historischen Vorbildern angelehnten, Straßenlaternen. Hintergrund ist, dass im ganzen Dortmunder Stadtgebiet, so auch in Dorstfeld, nach und nach die alten Straßenlaternen gegen neue, moderne LED-Lampenköpfe ausgetauscht werden. Dies nahm die IG Zechensiedlung Oberdorstfeld als Anlass, sich in der Siedlung für Leuchten einzusetzen, die den historischen Gaslaternen der Siedlung sehr ähneln. Die Bezirksvertretung unterstützt glücklicherweise dieses Vorhaben.

Interessanter historischer Hintergrund: Dorstfeld war bereits 1887 der erste Dortmunder Stadtteil mit elektrischer Straßenbeleuchtung, gespeist durch die Zeche Dorstfeld. Bereits fünf Jahre später (1892), wurde auf Gas umgestellt, da die Zeche den Strom komplett für sich selbst benötigte. Das Gas lieferte zunächst die Stadt, ab 1911 dann die Zeche.

Auch jetzt ist die Zechensiedlung wieder auf dem neuesten Stand der Beleuchtungstechnik: Die kleinen, schwarzen Kästchen an den Masten sind Signalgeber, über die alle Laternen per Funk miteinander verbunden sind und separat angesteuert werden können. Die Lichttechnik ist neueste LED-Technik, ausgerichtet auf die Straßensituation in der Siedlung.

Die bislang noch silbernen, verzinkten Masten werden im Oktober/November im gleichen Anthrazit-Farbton wie die Leuchten gestrichen.

Laterne